Presse

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 5.5.2008

In der Blackbox
Manisch, depressiv: „Poppy's Monster“ im Frankfurter Gallus Theater

„Als ich träumte, was ich jetzt erzähle, / drängten Tausende durch jenes Haus.“ Zehn, fünfzehn, vielleicht zwanzig Mal spricht Vivien van Deventer diesen Satz. Haucht und flüstert ihn zunächst, dass man sie kaum versteht, dann träumerisch oder hoch erregt. Und vermisst dabei den Raum. Man muss nicht wissen, dass die Verse von Erich Kästner stammen, noch, wie dieser Albtraum weitergeht, um zu begreifen, dass es hier um alles, um Sein oder Nichtsein geht. Alles lesen.

Frankfurter Rundschau vom 5.5.2008

Prinzessin der Shaolin „Poppy's Monster“ im Gallus Theater

Bruce Lee hätte an ihr seine Freude gehabt. Vivien van Deventer als eine von des Gedanken Blässe angekränkelte Wushu-Elfe: So kann man sie am morgigen Dienstag noch einmal im Gallus Theater bewundern. „Poppy's Monster – my self in a black box“ betitelt ist eine Performance, die beeindruckend vor allem wegen des athletischen Vermögens der Protagonistin wirkt. Vivien van Deventer tritt wie eine Shaolin-Prinzessin auf, die ihre Effizienz mit einem Sorgenvortrag verschleiert. Alles lesen.

Um die vollständigen Artikel zu lesen, benötigen Sie den Acrobat Reader.